entführt und benutzt: Dunkles Verlangen




Entführt und benutzt - Teil 3
Dunkles Verlangen

Laura Paroli

 

Als ich meine Augen öffne ist es dunkel. Stockdunkel. Ich kann nicht sagen, ob ich draußen bin oder drinnen. Ob es Tag ist, oder Nacht. Meine Glieder schmerzen und mein Kopf dröhnt. Was zum Teufel ist passiert? Ich zittere. Ob vor Angst oder Kälte weiß ich nicht. Reflexartig taste ich meinen Körper ab. Ich bin nackt. Splitternackt. Ein Gefühl der Panik überkommt mich.

Bruchteilhaft drängt sich die Erinnerung in meinen Kopf. Die Tage am Schiff. Die Jungs und ihre perversen Spielchen. Der Russe, den Adriana und ich verführen mussten um Lilly zu retten. Und dann sein Auftritt an Deck. Sein Angebot.

„Eine Million Dollar für die drei Mädchen.“

Ich spüre wie mein Herz zu rasen beginnt. Haben sie es wirklich getan? Haben sie uns verkauft? Bei dem Gedanken schnürt es mir die Kehle zu. Panisch schnappe ich nach Luft.

Wie lange war ich weggetreten? Wo bin ich? Und wieso kann ich mich an nichts erinnern?

 

Vorsichtig setze ich mich auf und taste meine Umgebung ab. Der Untergrund fühlt sich weich und ungleichmäßig an. Eine Decke? Gerade als ich mich weiter vortasten will, höre ich ein Geräusch. Schnell lege ich mich wieder zurück und ziehe die Decke über meinen nackten Körper, da wird die Tür aufgestoßen und das Licht angemacht. Ich widerstehe der Versuchung die Augen zu öffnen, um nachzusehen, wer der ungebetene Besucher ist. Irgendetwas sagt mir, dass es besser für mich ist, mich weiterhin schlafend zu stellen. Ich höre schwere, langsame Schritte und dazu noch kleinere, schnellere mit einem verdächtigen Klacken, so wie man es nur von den Absätzen einer Frau kennt. Sind das mehrere Personen? Einen Moment lang werde ich schwach und öffne meine Augen. Durch die Wimpern blinzle ich gegen das Licht und versuche so viel wie möglich von dem Bild um mich herum aufzusaugen.

 

Ich sehe einen muskulösen, dunkelhaarigen Mann mit breiten Schultern. Irgendwie kommt mir seine Statur bekannt vor, doch ich kann ihn nicht zuordnen. Der Mann steht etwa zwei Meter von mir entfernt und hat den Kopf zur Tür gedreht. Etwas weiter weg erkenne ich eine weibliche Gestalt mit langem, rötlich schimmernden Haar. Ist das Adriana? Einen Augenblick gebe ich mich der Illusion hin, dass ich in Sicherheit bin und dass meine Freundin gekommen ist, um mich zu begrüßen.

Doch als endlich jemand das unangenehme Schweigen durchbricht, wird mir schnell klar, dass ich mich geirrt habe.

„Schläft sie?“ Höre ich eine weibliche Stimme, die definitiv nicht Adriana gehört.

„Sieht so aus“, sagt der Mann mit spanischem Akzent.

„Gib die Decke weg.“ Fordert das Mädchen. „Ich will sehen wie sie aussieht!“

Ich höre wie er noch einen Schritt auf mich zumacht, und presse meine Lider fest zusammen. Dann spüre ich, wie seine Hand die Decke wegzieht und meinen nackten Körper schutzlos freilegt. Die frische Luft, die jetzt meinen Leib umschmeichelt fühlt sich an wie kleine Nadelstiche auf der Haut.

Ich habe keine Zeit mich an das Gefühl zu gewöhnen, denn schon höre ich die kleinen, stöckelnden Schritte der Frau näher kommen.

Ich spüre ganz genau, wie sie und ihr Begleiter mich begutachten. Wie ihre Blicke über meinen Bauch streifen und langsam höher wandern, bis sie an meinen Brüsten hängen bleiben. Wie sie meine Rundungen prüfend taxieren und wie sich ihre neugierigen Augen in meine Nippel bohren. Ich kann fühlen, wie die beiden meine Oberschenkel ins Visier nehmen und wie sie unverfroren zwischen meine Beine glotzen.

 

„Gefällt sie dir?“ Fragt das Mädchen.

Ich höre den Schwarzhaarigen nichts antworten, deshalb nehme ich an, dass er entweder nickt, oder seinen Kopf schüttelt.

„Natürlich gefällt sie dir. Du willst sie anfassen, stimmt’s?“ Stichelt das Mädchen weiter.

Plötzlich spüre ich eine Hand auf meinem Busen. Eine kleine, zarte, weibliche Hand. Die Hand bleibt auf meiner linken Brust liegen, und streichelt erst vorsichtig darüber, dann packt sie etwas kräftiger zu.

„Mhm,“ stöhnt das Mädchen mit verführerischer Stimme.

„Weist du wie weich sich das anfühlt? Ihre Brüste sind wirklich himmlisch!“

Ich spüre, wie sie ihre zweite Hand auf meine andere Brust legt, und auch daran zu kneten beginnt. Dann drückt sie meine Möpse unsanft zusammen.

„Schau mal, die schreien doch danach, dass man mit ihnen spielt!“ Kichert sie.

Mir ist nicht klar, dass der Mann näher gekommen ist, bis ich plötzlich eine dritte Hand auf meinem Dekolleté spüre. Ich kann fühlen, wie sich die kleinen Hände der Frau zurückziehen und stattdessen seine großen, schweren Hände nach meinen Brüsten grapschen. Seine Bewegungen sind ruhiger und harmonischer, wenn auch nicht minder grob, wie er seine Finger über meine Brüste schiebt und die Nippel unsanft hin und her reibt.

Indes spüre ich, wie die Hände der Frau meinen Bauch entlang streichen und meinen Bauchnabel umrunden. Wie sie neugierig meine Oberschenkel erkundet und sich immer nähre an mein Geschlecht wagt. Mein Körper reagiert sofort. Ich spüre wie ich langsam feucht werde und schicke ein Stoßgebet zum Himmel, dass sie nicht nahe genug kommt, um das zu bemerken.

 

„Sie mal die süße kleine Fotze.“

Ich spüre, wie sie meine Beine etwas auseinander drückt.

„Ich wette du würdest jetzt alles tun, um sie ficken zu können, oder?“

Wieder kommt keine Antwort vom Mann.

Ich spüre das Bett vibrieren, als sich jemand darauf nieder lässt.

„Du kannst sie nehmen wenn du willst“, säuselt das Mädchen.

„Ich leck sie sogar feucht für dich!“

Noch ehe ich ihre Worte richtig begreifen kann, spüre ich ihren Kopf zwischen meinen Beinen. Spüre ihren Mund und die vollen Lippen, wie sie sich sanft auf meine Knospe drücken. Dann die Zunge, die um den Lustknopf tanzt, und dann immer weiter in meiner Spalte verschwindet.

Ich kann gerade noch ein Stöhnen unterdrücken, denn was diese Frau mit mir macht, ist der reinste Wahnsinn.

Der Mann hat inzwischen aufgehört, mit meinen Brüsten zu spielen. Wahrscheinlich beobachtet er inzwischen gespannt, wie die Rothaarige mich leckt. Ich bin mir sicher, dass es längst ordentlich eng in seiner Hose ist. Bestimmt hat er schon einen gewaltigen Ständer und kann es gar nicht erwarten, mich zu ficken.

„Was ist, wenn sie aufwacht und los schreit?“