Rebecca: zur willigen Schlampe abgerichtet





Papas Liebling hat Mist gebaut und steckt so richtig in der Klemme. Der attraktive Bewährungshelfer Rick kann helfen, doch seine Hilfe hat ihren Preis: Rick will Rebecca besitzen, sie erziehen und so richtig hart rannehmen. Mit Machtspielen, Sex und Unterwerfung treibt er das Mädchen an seine Grenzen. Ein Versteckspiel mit Rebeccas Vater beginnt. Doch die Affäre ist nicht das einzige Geheimnis. Auch Rick verbirgt sein wahres Gesicht…


Rebecca
zur willigen Schlampe abgerichtet

»Es tut mir leid!«

Meine Stimme ist nur ein Flüstern. Ich weiß, dass ich Mist gebaut habe und ich weiß, dass es eigentlich keine Entschuldigung dafür gibt. Nicht mehr. Rick sieht mich durch den Rückspiegel seines Wagens an, schüttelt den Kopf. Dann ignoriert er mich wieder und konzentriert sich auf die Straße. Ich habe keine Ahnung wo wir hinfahren und eigentlich ist es mir auch egal. Hauptsache weg von hier. Hauptsache weit weg von dem ganzen Schlamassel.

»Weist du Rebecca«, sagt er nach einer Weile, »eigentlich sollte ich dich einfach dem Gesetz überlassen. Dieses Mal kommst du nicht so einfach aus der Sache raus. Dieses Mal ist es mit ein paar Tränchen und einem reumütigen Augenaufschlag nicht getan. Vielleicht wäre es sogar besser für dich. Ich meine, in einer Besserungsanstalt hättest du Zeit, über dein Leben nachzudenken. Über alles, was schief gelaufen ist.«

Ich werfe ihm einen bösen Blick zu. »Besserungsanstalt? Du meinst wohl Knast!«

Er zuckt die Schultern. »Das hast du dir selbst zuzuschreiben! Du hast gewusst, was passiert, wenn du noch einmal erwischt wirst!«

»Aber ich hab doch gar nicht…« Ich verstumme, weil ich merke, dass es sowieso keinen Sinn hat. Wahrscheinlich macht es die Sache nur schlimmer, wenn ich ihm sage, dass ich nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehe, sondern aus freiem Willen gehandelt habe.

Durch das Fenster sehe ich, wie die Lichter allmählich weniger werden, als wir die Stadt verlassen und wie die Straßen ruhiger werden. Es ist weit nach Mitternacht und es gibt nicht viele Leute, die jetzt noch unterwegs sind.

»Weist du, was mich am allermeisten ankotzt? Egal, was auch passiert, du windest dich immer irgendwie raus. Ich meine, hast du jemals Verantwortung für irgendetwas übernommen?«

Ich muss an Benno, das Kaninchen denken, das ich als Kind bekommen habe, aber zugleich fällt mir ein, dass es eigentlich Magda, unsere Haushälterin war, die sich um das Tier gekümmert hat.

»Gib dir keine Mühe Rebecca«, sagt Rick mit leerem Blick. »Es ist nicht deine Schuld. Egal was du getan hast, Daddy war da, um dich zu beschützen. Du wirfst die Vase runter? Daddy kauft eine neue. Du schaffst die Schule nicht? Daddy schickt dich auf eine andere. Du fährst im Drogenrausch ein fremdes Auto zu Schrott? Daddy bezahlt die Kaution und besorgt dir den besten Anwalt der Stadt. Aber weist du was Daddy nicht kaufen kann?« Er ist so wütend, dass sich eine Zornesfalte auf seiner Stirn bildet und sein ansonsten so makelloses, attraktives Gesicht entstellt. »Verantwortungsgefühl. Moral. Disziplin. Dinge, die du mit achtzehn Jahren längst besitzen solltest!«

Er betont die Worte so hart, dass sie mir durch Mark und Bein gehen. Ein Lächeln huscht über seine Lippen, als er mich zusammenzucken sieht.

»Vielleicht hätte dich Daddy mal übers Knie legen sollen, anstatt immer nur die Kreditkarte zu zücken!«

Ricks schwarzer Wagen rollt zur Ausfahrt und biegt auf die Fernstraße. Dann setzt er erneut den Blinker und verlässt auch diese, um einen kleinen Weg nahe des Waldrandes einzuschlagen. Langsam rollt der Wagen aus und bleibt schließlich unter einer riesigen Eiche stehen.

»Gib mir einen Grund«, sagt er, als er den Motor abdreht und das Licht anmacht, »einen verdammten Grund, warum ich meine Pflichten als dein Bewährungshelfer vernachlässigen sollte, um dir erneut aus der Patsche zu helfen.«

Ich sehe ihn an, während ich überlege. Mir fällt nichts ein, was ich sagen könnte. Ich will mich konzentrieren, nachdenken. Irgendetwas von mir geben, das ihn dazu bringt, sich für mich einzusetzen. Mich nicht zu verraten. Doch es geht nicht. Das Einzige, woran ich denken kann, sind seine stahlblauen Augen, in denen ich versinke wie in einem eisigen Gebirgssee. Sein trauriger Blick, der so viel Enttäuschung spiegelt, dass sich ein fieser Schmerz in meinem Magen bildet.

»Also?« Er hebt herausfordernd die Augenbrauen.

»Tu es«, sage ich leise.

Sein Blick ist überrascht, mit der Antwort hätte er wohl nicht gerechnet. »Ich soll zur Polizei gehen und sagen, dass du gegen deine Bewährungsauflagen verstoßen hast?«, fragt er ungläubig.

»Nein.« Unruhig rutsche ich auf dem Sitz hin und her. »Ich will dass du mich bestrafst. Mir den Hintern versohlst. Mir die Disziplin beibringst, von der du denkst, dass ich sie nötig habe.«

Seine Augen werden noch größer. Ungläubig starrt er zurück. »Ist das dein Ernst?«

Ich nicke.

»Das kann ich nicht machen, Rebecca! Wenn das ein dummer Witz sein soll, dann…«

Ich schüttle den Kopf. »Das ist kein Witz.«

Er mustert mich, studiert meine Gesichtszüge, als ob er darin lesen könnte, ob ich die Wahrheit sage. »Ich weiß, dass du kannst.« Ich halte seinen Blick fest. »Aber noch wichtiger: Ich weiß, dass du gerne würdest!«

Ein paar Sekunden herrscht Stille. Wir schweigen uns an und es ist so leise, dass ich draußen den Wind durch die Blätter rascheln höre. Dann greift er nach meiner Tür und stößt sie mit einem Ruck auf.

»Steig aus!«, verlangt er.

Unsicher sehe ich ihn an. Sein Blick ist streng und duldet keine Widerrede, also tue ich was er sagt und klettere vom Sitz. Was hat er vor? Will er mich hier lassen? Mitten in der Nacht, alleine in diesem gottverlassenen Wald irgendwo in der Pampa? Erleichtert registriere ich aus dem Augenwinkel, dass er ebenfalls aus dem Auto steigt. Regungslos bleibe ich stehen, beobachte, wie er langsam auf mich zukommt und höre, wie die Zweige unter seinen festen Sohlen knirschen. Er ist groß, als er sich vor mir aufbaut, mindestens einen halben Kopf größer als ich, trotz meiner hohen Schuhe. Und er wirkt bedrohlich mit seinen kurz geschorenen Haaren und den Bartstoppeln im Gesicht.

»Zieh das Kleid aus«, verlangt er.

»Was?« Ich bin mir sicher, mich verhört zu haben.

»Ich wiederhole mich ungern«, sagt er, »wenn du das hier wirklich spielen willst, dann bin ich dabei. Aber es gelten meine Regeln!« Seine Worte sind langsam, sein Blick ist streng. »Also los, zieh das Kleid aus!«

Meine Finger zittern, als ich zur Knopfleiste an meinem Rücken greife und vorsichtig einen Knopf nach dem anderen durchs Loch schiebe, bis nur noch meine Hand den Stoff zusammenhält.

»Willst du… mit mir schlafen?« Meine Stimme ist nur ein leiser Hauch.

»Mit dir schlafen?«, fragt er spöttisch zurück. Dann beginnt er zu lachen. »Nein Rebecca, ich werde nicht mit dir schlafen! Wenn überhaupt, dann werde ich dich ficken! Dich so fest und hart rannehmen, dass dir Hören und Sehen vergeht. Damit du ein für allemal vergisst, was für ein verwöhntes, kleines Prinzesschen du bist!«

Seine Augen finden zu meinen zurück, doch ich kann keine Belustigung darin lesen. Keinen Hinweis, dass das Ganze ein dämlicher Witz ist. »Aber das, meine Liebe«, sagt er und klingt amüsiert, »musst du dir erst verdienen!«