Die Liebesdienerin: Gefangen zwischen Lust und Schmerz




Gefangen zwischen Lust und Schmerz

Laura Paroli

 

„Mhm, herrlich!“

Ich kann nicht lange widerstehen, als mir David eine reife Erdbeere vor die Nase hält, und beiße in die süße Frucht. Der Saft spritzt, einige Tropfen landen auf meinem Dekolleté. Sofort ist mein Liebster zur Stelle und leckt genüsslich über meine feuchte Haut. Er sieht mir tief in die Augen, während seine Zunge langsam tiefer gleitet, um meine Brüste zu erforschen.

Ich schließe die Augen, genieße die warmen Sonnenstrahlen, die auf mein Gesicht fallen. Durch die dünne Picknick-Decke kann ich das saftige Gras unter meinen Beinen fühlen. Rings um uns höre ich nichts weiter, als das Gezwitscher der Vögel.

David hält mir eine zweite Erdbeere vors Gesicht. Doch ehe ich sie mir holen kann, hat er sie mit seinen eigenen Zähnen geschnappt. Ich lehne mich trotzdem nach vorne und versuche ihm ein kleines Stückchen der süßen Frucht abzujagen. Meine Lippen stoßen gegen seine, wir versinken in einen zärtlichen Kuss. Davids Zunge erkundet meinen Mund, seine Lippen liebkosen die meinen. Erst spielt er vorsichtig mit mir, dann immer leidenschaftlicher und fordernder. Mit einer Hand streichelt er über meine Wange, meinen Hals und meine Schulter. Dann streifen seine Finger über den feinen Träger meines Sommerkleides. Der dünne Seidenstoff beginnt zu rutschen, legt ein Stück meiner Oberweite frei. David’s Hand bedeckt sofort diese Stelle, er beginnt sanft meine Brust zu massieren. Wieder versinken unsere Lippen in einen zärtlichen Kuss.

In meinem Bauch tanzen hunderte Schmetterlinge ihren bunten Freudentanz. Mein ganzer Körper kribbelt vor Aufregung. Überall fühle ich Liebe, Glück und Geborgenheit

… bis ich plötzlich den eiskalten Atem an meiner Schulter spüre. Seinen eiskalten Atem.

 

Bloß nicht umdrehen, sage ich mir, und ich versuche mich wieder auf David zu konzentrieren. Sein Mund, der mich liebkost, seine Hände, die mich streicheln. Seine Wärme, die mich durchflutet. Doch je mehr ich mich bemühe, ihn zu ignorieren, desto stärker spüre ich seinen Atem auf meiner Haut. Die Stelle wird kalt, unglaublich kalt. Dann beginnt sie zu brennen, so glühend heiß wie loderndes Feuer.

„Sie mich an“, verlangt David, und dreht meinen Kopf zu sich nach vorne. Er hat längst gemerkt, dass ich abgelenkt werde. Aufmunternd lächelt er mich an, legt seinen Mund wieder auf meinen, um mich zu küssen. Doch ich kann nicht mehr, ich muss es wissen. Ich spüre, wie mein Puls beschleunigt und wie mein Herz immer lauter zu klopfen beginnt. Langsam drehe ich meinen Kopf. Ich will ihn sehen. ich muss ihn sehen. Ich muss wissen, wieso er hier ist.

Noch einmal versucht David mich aufzuhalten. Seine blauen Augen strahlen in der Sonne, doch ich sehe, wie sich sein Blick mehr und mehr trübt. „Tu es nicht“, sagt er, ohne einen Laut von sich zu geben. Doch es ist zu spät.

 

Als ich mich umdrehe, empfängt mich Richard mit einem spöttischen Lachen.

„Ich hab gewusst, dass du nicht widerstehen kannst, Hure!“

„Hör auf! Verschwinde! Lass David und mich in Ruhe!“

So sehr ich mich bemühe, fest und überzeugend zu klingen, so gemein lässt mich meine Stimme versagen.

Meinen Schwiegervater kostet mein lächerlicher Widerstand nur einen weiteren Lachkrampf. Als er sich eingekriegt hat, mustert er mich langsam von oben bis unten. Sein Blick bleibt in meinem Ausschnitt hängen, an den nackten Brüsten, die sein Sohn eben noch zärtlich liebkost hat.

„Ein Weib wie du braucht jemanden, der es ihm richtig besorgt!“

Er hebt herausfordernd eine Augenbraue.

„Denkst du wirklich dass mein braver, fürsorglicher Sohn das zustande bringt?“

Mit einem fiesen Grinsen, imitiert er unsere zärtlichen Gesten von vorhin, haucht mir in gespielter Verliebtheit ein paar kleine Küsschen auf den Nacken. Dann packen seine Hände zu. Schlingen sich von hinten um meinen Oberkörper, und grapschen grob nach meinen Brüsten. Ich kann jetzt wieder seinen Atem auf meinem Hals spüren. Diesmal ist er sofort feurig heiß.

 

„Ich weiß was du brauchst, Emily“ flüstert er.

Ich spüre, wie ein warmer Schauer durch meinen Körper jagt.

„Und ich werde es dir geben. Ich werde es dir so richtig geben!“

Seine Hände bohren sich in mein Fleisch, kneten gierig meinen Busen und reiben über meine nackten Nippel. Sein Mund saugt jetzt fester an meinem Hals, ich kann spüren, wie sich seine Zähne in meine Haut beißen.

Mit den Händen bekommt er mein Kleid zu fassen, reißt es mit einem Ruck in zwei Teile, um auch meinen restlichen Körper freizulegen. Dann lässt er seine rechte Hand zwischen meine Beine wandern, während er mit der anderen meinen Nacken fest im Griff hält.

„Hör auf Richard“

Meine Stimme zittert.

„Das dürfen wir nicht machen!“

 

Er ignoriert mich einfach, und schiebt seine Hand weiter nach oben bis er meine Scham berührt. Entsetzt will ich zurückweichen, doch seine Hand lässt mich nicht entkommen. Sie reibt sich fester und fester an meiner Pussy, streichelt jeden Zentimeter meiner Haut. Seine Finger finden meine empfindlichste Stelle, umspielen immer fordernder meine Perle.

Ich will ihn wegstoßen, ihm sagen, dass er aufhören soll. Doch ich kann nicht. Mein Widerstand wird immer schwächer, während meine Muschi feuchter und feuchter wird.

Mit einem Ruck stößt er mich nach vorne, so fest, dass ich vor ihm auf die Knie falle. Ich will nach David greifen, will ihn anflehen mir zu helfen. Doch ich kann nicht. Meine Stimme versagt und ich bringe keinen Ton aus meiner Kehle. Ich habe noch nicht einmal die Kraft den Kopf zu heben, und ihn anzusehen. Stattdessen lasse ich zu, dass mein Schwiegervater meine nackten Hüften packt und an seinen Schoß zieht, bis sich seine Erregung von hinten gegen mein Allerheiligstes presst. Ich spüre, wie sein bestes Stück immer härter und fester wird, während er mich fester und fordernder an sich heran drückt.

 

„Bitte hör auf“ flehe ich, außer Atem vor Erregung, und versuche zu ignorieren, dass ich längst nass und bereit bin, seinen großen Schwanz tief in mir aufzunehmen.

Richard beachtet meine Worte nicht, stattdessen kann ich hören, wie er sich hinter mir seine Hose öffnet. Gleich ist es soweit. Gleich wird er mich richtig fest durchnehmen. Hier, jetzt, vor den Augen meines Mannes. Vor den Augen seines Sohnes!

Der Gedanke, nein die ganze Situation, ist so aufregend, dass das Kribbeln zwischen meinen Beinen unerträglich wird. Ich habe das Gefühl in tausend Teile zerspringen zu müssen.

„Bitte… bitte!“ bettle ich, doch die Worte in meinem Mund werden von jämmerlichem Keuchen und Stöhnen unterbrochen.

„Bitte was?“ fragt Richard spöttisch, während er beginnt, mir mit seiner rechten Hand kleine Klapse auf den Hintern zu geben.

Ich will es ihm sagen, will ihn anflehen mich zu erlösen. Doch ich kann nicht. Ich öffne meine Lippen und bringe kein Wort heraus. Stattdessen winde ich mich und recke ihm meinen nackten Po entgegen, während seine Hand immer fester und direkter auf meine intimsten Stellen klatscht.

„Was Emily? Was willst du?“

 

Seine Klapse treffen inzwischen präzise zwischen meine Beine, berühren meine feuchte Spalte und lassen meine Klitoris voller Verlangen nach Erlösung anschwellen.

„Sag es!“

Seine Stimme klingt hart und fordernd.

„Bitte“, keuche ich wieder, während ich spüre, dass mein Körper sich aufbäumt vor Lust und das mein Saft langsam meinen Oberschenkel nach unten läuft.

Als ich den Mund aufmache, kann ich den Schwall nicht mehr stoppen. Ich schreie mein Verlangen heraus, nenne die Dinge beim Namen und sage alles, was ich niemals auch nur denken hätte dürfen.

 

„Bitte besorg es mir! Bitte gib’s mir richtig hart! Bitte lass mich deine Hure sein! Bitte fick mich durch!“

Einen Moment lang wird es still um mich. Die Vögel haben aufgehört zu singen, der Wind hat aufgehört die Blätter zu bewegen. Die Sonne hat sich diskret zurückgezogen, hat beschlossen ihr Licht nicht länger auf unsere Schandtaten zu werfen. Einen Augenblick ist es so, als ob die Welt um uns herum stillsteht. Bis schallendes Lachen die Stille durchbricht. Das Lachen meines Schwiegervaters.

„Hure!“ Sagt er.

„Hure!“ Höre ich auch David’s Stimme.

„Dreckige Hure!“ Stimmen beide überein.

Dann fühle ich Richards feuchte Eichel an meiner Muschi. Wie sie zärtlich meine Spalte streichelt und sich dann hart und fordernd gegen mein kleines Loch schmiegt. Seine Hand fasst nach meinen Haaren, zieht meinen Kopf nach hinten, während er mit der anderen Hand meine Hüften fasst, und mich mit einer kraftvollen Bewegung an sein Becken knallt. Ich stoße einen schrillen Schrei aus, als er mir seinen Prügel in die Pussy stößt. Ich bin überwältigt von der Größe und der Kraft seines Speeres. Ich keuche, stöhne, wimmere vor ihm auf den Knien, während er erbarmungslos seinen dicken Schwanz in mich hinein hämmert. Seine Bewegungen sind wild und ungestüm. Wie ein Tier fällt er über mich her und treibt mich mit seinem harten Prügel in den Wahnsinn.

 

„Schrei für mich!“ fordert er, während er mich an den Haaren zieht und mich fester und fester bearbeitet, bis ich das Gefühl habe, dass mich sein riesiger Schwanz von innen in zwei Hälften zerreißt.

„Los schrei für mich!“

Wieder stoßt er in mich, so fest er kann. Ich japse nach Luft, spüre, wie sich mein ganzer Körper verkrampft. Wie sich jeder Muskel in mir zusammenzieht und alles zu brennen beginnt, bis ich lichterloh in Flammen stehe. Ich spüre Schmerz, Glück, Angst, Freude, Schuld und Erlösung, alles auf einmal. Dann tue ich es. Ich schreie die Lust aus mir heraus. Kreische und brülle so laut ich kann und lasse alle teilhaben an meinem Höllenritt durch das Feuer.

 

***

 

„Emily? Emily!“

Ich spüre Hände an meiner Schulter, die mich schütteln. David’s Hände.

„Emily, wach auf! Du hast schlecht geträumt!“

Ich öffne die Augen und blicke in das schöne Gesicht meines Liebsten. Mein Puls rast noch immer, ich schnappe nach Luft und brauche einen Augenblick, um mich zu beruhigen und um zu realisieren, wo ich überhaupt bin. Nur ein Traum. Nur ein böser Albtraum.

David zieht mich in seine Arme und hält mich fest, bis sich mein Herzschlag normalisiert hat. Bis er meint, ich sei wieder friedlich eingeschlafen und auch selbst weiter schlummert. Doch ich kann nicht mehr schlafen.

Als ich ihn tief und regelmäßig atmen höre, befreie ich mich aus seinen Armen. Ich schlürfe leise aus dem Bett und tapse auf Zehenspitzen durch unsere herrliche Flitterwochensuite bis zur Terrasse. Die frische Luft der Insel beruhigt mich. Ich lehne mich einen Augenblick lang an die Brüstung und lausche dem Rauschen des Meeres. Dann lasse ich mich auf den breiten Ledersessel fallen. Die Finsternis hat die gesamte Hotelanlage und ihre Bucht verschlungen. Und ich bin dankbar, dass auch mich der schützende Mantel der Dunkelheit versteckt, damit ich ungestört meinen Gedanken nachhängen kann.

 

Er ist wieder da. Er ist mir bis auf unsere Hochzeitsreise gefolgt! Was hat das nur zu bedeuten? Sechs Monate lang habe ich keinen Gedanken an Richard verschwendet. Ein halbes Jahr lang war es so, als wäre nie etwas passiert. Keine Lügen mehr, kein Versteckspiel.

Ein herrliches Gefühl, denn gelitten hatte ich davor wahrlich genug. Wochenlang hatte ich mir die Augen ausgeheult, weil ich dachte, dass ich David verloren hätte. Dass meine Vergangenheit endgültig meine Zukunft zerstört hätte. Bis zu dem einen Tag an dem der erlösende Anruf kam. David sagte, er wäre in New York, er wolle mich sehen. Er habe nachgedacht, er würde mir verzeihen. Jeder hätte eine zweite Chance verdient. Auch ein dummes Mädchen, dass sich sein Studiengeld mit einem dubiosen Nebenjob aufbessern wollte und dabei im falschen Milieu gelandet war.