Das Dienstmädchen: belohnt und bestraft





Julie hat schon einige Gerüchte über Alexander von Winterstein gehört. Unverschämt reich soll er sein, ein einflussreicher Geschäftsmann mit extravagantem Geschmack und besonderen Vorlieben. Als sie aus Geldnot heraus eine Stelle als Dienstmädchen bei ihm und seiner Frau antritt, wird sie dennoch überrascht - nicht nur von seiner Attraktivität und Dominanz, sondern auch von dem, was auf sie zukommt…


Das Dienstmädchen - Teil 1
belohnt und bestraft

„Darf ich eintreten?“

Mein Herz klopft wie wild, als ich die schwere Tür zum Salon öffne. Sofort fällt mein Blick auf Katharina von Winterstein, die sich auf einer eleganten Ledercouch rekelt und in einem Roman blättert. Ein enges, dunkelblaues Kostüm mit goldenen Knöpfen schmiegt sich an ihre schlanke Silhouette, das blonde Haar trägt sie kurz und gelockt. Elegant sieht sie aus. Wohlhabend. Geradezu aristokratisch. Sie ist bestimmt zehn oder fünfzehn Jahre älter als ich, doch ihr hübsches Gesicht ziert keine einzige Falte. Ihr Körper wirkt so definiert, dass ich annehmen muss, dass sie täglich eine Stunde im Fitnessstudio verbringt, vielleicht sogar mehr.

„Julie! Schön, dass du da bist.“

Die Hausherrin legt ihren Schmöker zur Seite und richtete sich auf, um mich ausgiebig zu mustern. Ich bin nervös, hoffe ihr gefällt was sie sieht. Ich kann ihre Blicke spüren, erst auf meinem Gesicht, dann auf meinem gesamten Körper. Ich trage eine kurze, schwarze Dienstmädchenuniform mit einer winzigen, weißen Schürze, dazu makellose weiße Strümpfe und hohe, schwarze Pumps, die meine Beine gleich um einiges länger aussehen lassen. Der Stoff ist so eng geschnitten, dass sich meine Rundungen deutlich abzeichnen, sogar meine Nippel sind erkennbar, obwohl ich einen Büstenhalter trage. Mir kommt die Uniform unpassend vor. Viel zu sexy. Aber andererseits hat die Agentur mir mitgeteilt, dass die Kleidung von den Arbeitgebern höchst persönlich ausgesucht wurde.

„Du bist hübsch“, sagt Frau von Winterstein. „Und sehr jung. Du bist doch volljährig oder?“

„Ich bin letzte Woche achtzehn geworden.“

„Bist du noch Jungfrau?“

Sie stellt die Frage genauso beiläufig, als würde sie mich nach meinem Schulabschluss fragen.“

„Ja das bin ich.“

„Gut“. 

Ein letztes Mal wandern ihre Augen über meine Beine und Hüften, dann blickt sie mir ins Gesicht.

„Hast du Fragen zum Vertrag?“

„Nein Frau von Winterstein. Es ist alles klar.“

Misstrauisch hebt sie eine Augenbraue während sie mein Gesicht auf Reaktionen mustert.

„Nun, wie du im Vertrag gesehen hast, sind wir bereit, dich sehr großzügig für die Dienste in unserem Haus zu entlohnen.“

Ich nicke und ein aufregendes Kribbeln breitet sich in meinem Bauch aus, als sie den sechsstelligen Geldbetrag erwähnt, der am Ende meiner dreimonatigen Dienstzeit auf mich wartet - vorausgesetzt natürlich, ich halte so lange durch.

„Unsere Bezahlung ist außergewöhnlich, genau wie die Leistung, die wir im Gegenzug von dir erwarten“, fährt die Herrin fort. 

Natürlich weiß ich, dass damit nicht das Putzen und Bügeln gemeint ist, sondern die anderen Dienste, die in ihrem Vertrag so detailliert erklärt wurden, dass es mir noch immer die Schamesröte ins Gesicht treibt, wenn ich an den Paragraphen denke. Drei Monate lang werde ich den Herrschaften zur Verfügung stehen - und zwar in jeder Hinsicht. Ohne Ausnahmen. Bei dem bloßen Gedanken werden meine Knie weich wie Pudding. Wieder kommen mir Zweifel, ob ich nicht doch besser gleich Reißaus nehmen sollte. Dieser Job ist nichts für mich, das ist mir klar. Und doch brauche ich das Geld so dringend, dass ich bleibe.

 

„Es gibt drei Regeln, an die du dich unbedingt halten musst“, erklärt Katharina von Winterstein. 

„Erstens: Mein Mann und ich übernehmen die vollständige Kontrolle über deine Sexualität, solange du für uns arbeitest. Ohne unsere Zustimmung ist es dir weder gestattet, dich selbst anzufassen, noch sexuelle Beziehungen zu einer dritten Person zu pflegen.“

Ich nicke, denn ich weiß jetzt schon, dass mir diese Regel keinerlei Probleme bereiten wird. Selbst wenn ich wollte, käme mir niemand in den Sinn, mit dem ich eine sexuelle Beziehung hätte pflegen können. Mit meinem Exfreund Matteo ist nicht nur mein Erspartes, sondern auch jegliche Leidenschaft aus meinem Leben verschwunden.

„Zweitens“, fährt die Herrin fort, „es gibt keine Tabus und es gibt kein Nein. Du hast jedem Befehl unverzüglich Folge zu leisten, egal wie ausgefallen er sein mag. Du wirst alles tun und alles mit dir geschehen lassen, das mir oder meinem Mann in den Sinn kommt.“

Unsicher trete ich von einem Bein aufs andere. Ich habe nicht die geringste Vorstellung, von welchen Befehlen und Wünschen sie spricht, aber ich werde bestimmt nicht nachfragen - ich will ja nicht den Eindruck erwecken, begriffsstutzig zu sein.

„Drittens: Du küsst meinen Mann niemals auf den Mund.“

„Das ist selbstverständlich.“

Die blauen Augen der Herrin mustern mich prüfend.

„Bei einem Verstoß gegen die ersten beiden Regeln erfolgt eine strenge Züchtigung, die du willig und dankbar anzunehmen hast.“

Wieder nicke ich.

„Verstößt du gegen die dritte Regel, bedeutet das das sofortige Ende unserer Zusammenarbeit. In dem Fall erhältst du das normale Gehalt deiner Agentur, hast aber keinerlei Anspruch auf den Bonus. Dasselbe gilt für den Fall, dass du selbst beschließt, deine Arbeit hier vorzeitig abzubrechen.“

 

„Nun gut“, sagt die Herrin und nimmt mir endlich den unterfertigten Vertrag aus der Hand. „Dann werde ich jetzt als erstes einen Blick auf deine Arbeitskleidung werfen.“

Ein leichtes Kribbeln befällt meinen Rücken, während sie erst die hohen Absätze fixiert und dann den Rock, der so knapp geschnitten ist, dass er gerade noch meinen Po bedeckt. Einmal bücken, und er würde ungeniert mein Intimstes entblößen. Keine Ahnung wie ich in dem Aufzug arbeiten soll. Das Oberteil ist auch nicht viel bequemer, es ist so eng, dass es um meine Brüste spannt und dass ich kaum richtig Luft holen kann.

„Zeig mir, was du drunter trägst“, verlangt meine zukünftige Chefin und ich kann spüren, wie ich noch mehr erröte.

„Ich soll mich ausziehen?“ frage ich ungläubig.

„Ja natürlich ausziehen. Bist du schwerhörig?“

Unsicher fummle ich an meinem Rücken herum, um die Schürze zu öffnen. Mir ist nicht klar, was sie von mir will und wozu das gut sein soll. Gehört das hier zur üblichen Aufnahmeprozedur? Ungeduldig sieht mir die Herrin dabei zu, wie ich die weiße Spitze ausfädle, und den Stoff fein säuberlich gefaltet auf den Beistelltisch lege. 

„Los weiter. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!“

Mit gesenktem Kopf ziehe ich das Kleid aus, während sie ungeduldig auf den Tisch trommelt. Jetzt stehe ich bloß noch in High Heels, halterlosen Strümpfen und schwarzer Spitzenunterwäsche vor ihr, die großzügige Blicke auf meine Brüste und meine Muschi durchlässt. Hätte ich gewusst, was heute auf mich zukommt, hätte ich wohl blickdichte Unterwäsche angezogen.

„Warte hier“, sagt Katharina, als sie aus dem Zimmer eilt.

Unsicher gehe ich auf und ab. Was hat sie vor? Warum darf ich mich inzwischen nicht wieder anziehen? Es kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit, die ich in Dessous herumstehe und warte, bis sich die schwere Salontür wieder öffnet. Allerdings ist Frau von Winterstein nicht alleine zurückgekehrt. Hinter ihr steht ein Mann mit breiten Schultern, der sie um einen Kopf überragt, mich bestimmt um anderthalb. Er hat kurzes dunkles Haar und leuchtend blaue Augen, die sich in meinen Körper bohren. Unter seinem Dreitagebart kann ich markante Gesichtszüge erkennen und ein sehr attraktives Lächeln. Genau wie seine Gattin, ist Herr von Winterstein stilvoll gekleidet, ein dunkles Jackett spannt sich über seinen muskulösen Oberkörper. Ein Jackett, das wahrscheinlich mehr gekostet hat als der gesamte Inhalt meines Koffers.

Mir ist unangenehm, wie mich die beiden ansehen, ich fühle mich nicht wohl dabei, hier halb nackt auf und abzutanzen, während meine zukünftigen Arbeitgeber so elegant angezogen sind.

„Und was sagst du?“, will Frau von Winterstein von ihrem Gatten wissen. 

Sein Gesicht verrät keine Reaktion.

„Umdrehen“, verlangt er mit tiefer, rauer Stimme.

Unsicher drehe ich den beiden meinen Rücken zu, wohl bewusst dass ihre Aufmerksamkeit jetzt meinem Hintern gilt. Ein heißes Prickeln schießt durch meinen Körper, während sie meine Rundungen betrachten. Gefällt ihnen, was sie sehen? Überlegen sie womöglich gerade, was sie mit meinem Körper anstellen wollen?